Paula Modersohn-Becker - oder ein Leben zwischen Paris und Worpswede

Im Oktober besuchten wir auf Wunsch einiger Bewohner der Premium-Residenz Haus Schlosspark die Ausstellung über Paula Modersohn-Becker im von der Heydt Museum in Wuppertal. 

Paula Modersohn-Becker blieb nicht viel Zeit ihrer größten Passion, das Malen, umzusetzen. Sie starb tragischerweise früh, kurz nach der Geburt des ersehnten ersten Kindes, mit nur 31 Jahren.

In ihrer relativ kurzen kreativen Zeit, die ihr fürs Malen blieb, 10 Jahre, hat sie allerdings ein zahlenmäßig und qualitativ gewaltiges Werk hinterlassen. Daneben versuchte sie sich auch im Bildhauen, eine künstlerische Tätigkeit, die in ihrer Zeit noch für Frauen als unpassend galt.

Anregungen für ihre Werke holte sich sich u. a. in der bekannten Künstlerkolonie Worpswede und in der berühmtesten Künstlermetropole ihrer Zeit: Paris. Paris und Worpswede, das waren die kreativen Pole ihres Lebens.

Sie gilt mit ihren Werken als Vorläuferin des Expressionismus in der Malerei. In Wuppertal konnten wir Portraits, Selbstportraits, Stillleben und Landschaftsbilder ansehen. Hervorzuheben ist wieder die hohe Qualität der Führungen durch die Ausstellung. Am Ende lud das gemütliche Café des Museums zum Austausch und zur Reflexion des Gesehenen ein.